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    Kiefergelenksbehandlung bei Jürgen Meier

    Chronische Schmerzen durch Craniomandibuläre Dysfunktion

    CMD – Was ist das?

    Rund sieben Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) – übersetzt: Kiefergelenksfehlfunktion. Laut Bericht vom Präsidenten der Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Prof. Dr. Georg Meyer, zeigen sogar 70 Prozent der Bevölkerung Symptome einer CMD. Dabei handelt es sich im eigentlichen Sinne nicht um eine Krankheit, sondern um eine Funktionsstörung des Kauorgans. Oft entwickeln sich die Störungen der Kaufunktion so schleichend, dass Sie als Patient erst nach einiger Zeit Symptome entwickeln. Diese sind zum einen in typischen zahnmedizinischen Bereichen (abgeriebene Zähne, empfindliche Zahnhälse, Kiefergelenkknacken) bis hin zu orthopädischen Problemen, wie Beckenschiefstand oder Bandscheibenprobleme, zu finden.

    Die wenigsten Menschen mit Kopf- oder Rückenschmerzen denken an einen direkten Zusammenhang mit dem Kiefergelenk. In der Regel erfolgt die Behandlung beim Arzt symptomatisch, das heißt Einrenken, Schmerzmittel oder schmerzlindernde oder -stillende Injektionen. Leider kommt es dabei oft nur zu kurzfristiger Erleichterung; häufig stellen sich nach wenigen Tagen die gleichen Beschwerden oder Schmerzen wieder ein – der nächste Arztbesuch wird fällig.

    Therapiemöglichkeiten

    Zahnärztliche Möglichkeiten. Wurden im Rahmen der zahnärztlichen Analyse Einflüsse der Zähne und Kauflächen auf die Funktionsstörung gefunden, kann der Fehlbiss durch Eingliederung einer herausnehmbaren CMD-Schiene, das heißt einer künstlichen Kaufläche in der richtigen Kieferposition, ausgeglichen werden. Diese Schiene muss, je nach Beschwerdebild, entweder nur nachts oder rund um die Uhr getragen werden.

    Unsere Begleittherapien. Es finden sich häufig beispielsweise Muskelverkürzungen, reduzierte Muskelkraft und funktionelle Einschränkungen der Kiefergelenkkapsel. In diesen Fällen ist eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Ärzten unerlässlich, um effektiv und zielgerichtet eine Besserung zu erreichen. Manuelle Therapie, Trigger-Stosswellenbehandlung, Wärmeanwendungen (Heißluft, Naturfango), aber auch Triggerpunktbehandlungen oder Craniosacrale Therapien können indiziert sein.

    Unsere Praxis arbeitet mit Zahnärzten, Orthopäden und Neurologen Hand in Hand zusammen. Sollten weitere Disziplinen vonnöten sein, besteht eine enge Kooperation mit den jeweiligen Ärzten in direkter Nähe.

    Gerne informieren Sie unsere Therapeuten ausführlich über die Craniomandibuläre Dysfunktion. Rufen Sie uns einfach an!

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