Physiotherapeutische Praxis Jürgen Meier
Jürgen Meier, Spezialist für Manuelle Therapie
Jürgen Meier, Spezialist für Manuelle Therapie
Stefan Nentwig, Spezialist für Manuelle Therapie
Stefan Nentwig, Spezialist für Manuelle Therapie
Jana Kurth, Spezialistin für Manuelle Therapie
Jana Kurth, Spezialistin für Manuelle Therapie
Stefanie Lauff, Spezialistin für Manuelle Therapie
Stefanie Lauff, Spezialistin für Manuelle Therapie
Dorothee Taubitz, Spezialistin für Manuelle Therapie
Dorothee Taubitz, Spezialistin für Manuelle Therapie
Ramona Hirche, Spezialistin für Manuelle Therapie
Ramona Hirche, Spezialistin für Manuelle Therapie

Mehr Spielraum für Gelenke

Manuelle Therapie

Was ist Manuelle Therapie?
Unter dem Begriff „Manuelle Therapie“ wird eine  Reihe von speziellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren zusammengefasst, die dazu dienen, grundsätzlich wiederherstellbare Funktionsstörungen am Bewegungsapparat zu erkennen und zu behandeln. Dabei arbeitet der Therapeut ausschließlich mit den Händen: Mit speziellen Grifftechniken können wir Bewegungsstörungen in den Arm- und Beingelenken oder an der Wirbelsäule lokalisieren und analysieren – und auf Grundlage dieser Diagnose schmerzlindernde und mobilisierende Techniken einsetzen. So werden Einschränkungen und andere Funktionsstörungen eines Gelenkes behoben.

Wie wirkt die Manuelle Therapie?
Die Manuelle Therapie sucht zunächst stets nach der Ursache für Einschränkungen: Zum Beispiel muss die eingeschränkte Beweglichkeit eines Gelenkes nicht unbedingt in der Gelenkstruktur selbst begründet sein, sondern kann auch in einer Verhärtung der Muskulatur, die auf dieses Gelenk wirkt, ihre Ursache haben. In so einem Fall wenden wir in der sogenannten Weichteilbehandlung verschiedene Entspannungs- und Dehntechniken an, mit denen wir die Muskulatur verlängern können – sodass sie sich dem eigentlich möglichen Gelenkspiel wieder geschmeidig anpasst.

Liegt eine Einschränkung im Gelenk selbst vor, mobilisiere wir es speziellen Techniken: Bei der Traktion zum Beispiel ziehen wir die beiden Gelenkpartner auseinander – dadurch verringert sich der Druck im Gelenk. Schmerz wird gelindert, das Gelenk entlastet – und eine gleichzeitige Dehnung der Gelenkkapsel und der Bänder verbessert die Beweglichkeit. Im Rahmen einer anderen Technik, dem sogenannten „Gleiten“, werden die Gelenkanteile parallel gegeneinander bewegt, um so das verlorengegangene Gelenkspiel und die Beweglichkeit wieder herzustellen.

Die Manuelle Therapie bietet hervorragende Möglichkeiten, gezielt, gelenkschonend und meist schmerzfrei Funktionsstörungen von Gelenken zu beheben. Sie wird oft begleitend zu einer krankengymnastischen Behandlung angewendet, mit der zugleich ein ergonomischerer Bewegungsablauf oder eine gelenkfreundlichere Haltung eingeübt wird.

 

Manuelle Therapie ist eine Kassenleistung nach § 124 SGB V.
Die für die Leistungserbringung erforderliche Ausbildung sowie eine entsprechende zur Führung der Berufsbezeichnung berechtigende Erlaubnis liegt vor.