Physiotherapeutische Praxis Jürgen Meier
Jürgen Meier, Spezialist für Triggerpunkttherapie
Jürgen Meier, Spezialist für Triggerpunkttherapie
Stefan Nentwig, Spezialist für Triggerpunkttherapie
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Stefanie Lauff, Spezialistin für Triggerpunkttherapie
Stefanie Lauff, Spezialistin für Triggerpunkttherapie
Artikel zum Thema Triggerpunkttherapie bei RÖSRATHerleben
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Schmerzpunkte finden und lösen

Triggerpunkttherapie

Was sind Triggerpunkte?
Der Begriff Trigger stammt aus dem Englischen: „to trigger“ bedeutet „auslösen“. In der Physiotherapie bezeichnen wir damit dauerhaft verkürzte Muskelfasern, die als schmerzhafte Punkte im Muskel spürbar sind. Hier finden sich Ansammlungen von Schlackstoffen – die Trigger werden nur noch minimal durchblutet und erzeugen erhebliche Schmerzen. Auch das Ertasten eines solchen Triggerpunktes löst zum Teil heftige Schmerzen aus. Mehrere Trigger im gleichen Muskel führen zu einer kompletten Verspannung. Je mehr Trigger-Knötchen sich bilden – durch Fehlhaltung, unergonomische Bewegungen oder auch reflexartige Schmerzvermeidungshaltungen des Körpers, umso stärker wird die Dehnbarkeit und Bewegungsfähigkeit des Muskels eingeschränkt. Um dennoch Bewegungen ausführen zu können, weicht der Körper auf andere Muskelgruppen aus, die damit dauerhaft (fehl-)belastet werden. So kommt es nicht selten zu Fehlhaltungen und unergonomischen Bewegungsabläufen, die auf Dauer zu Knorpelverschleiß, Gelenkreizungen, Entzündungen (Arthrose) und Bandscheibenproblemen führen können. Ein anderes Anzeichen für Trigger können kalte Hände und Füße oder ein Kribbeln in den Gliedmaßen sein.

Wie spürt man solche Trigger?
Über 80 Prozent aller Menschen in den Industrieländern haben mindestens einmal im Leben beträchtliche Rückenschmerzen. Oft handelt es sich dabei um Myogelosen, also überempfindliche Stellen, in einem verspannten Bündel von Muskelfasern. Nur bei einem Bruchteil der Patienten mit Rückenschmerzen werden Bandscheibenvorfälle, degenerative Veränderungen oder Gelenkentzündungen als Ursache gefunden – auch, wenn sich der Schmerz für den Patienten oft so anfühlt, als säße er direkt in oder neben der Wirbelsäule.

Ähnlich ist es oft bei Schulterschmerzen, die fast genauso häufig vorkommen wie Rückenbeschwerden. Nur ein Teil von ihnen hat seine Ursache wirklich im Schultergelenk selbst. Oft sind auch hier die Muskeln erkrankt – und die dauerhafte Anspannung, Fehlhaltung und Bewegungseinschränbkung führt zu Schmerzen, die sich wie Gelenkschmerzen anfühlen.

Viele kennen dies auch vom sogenannten Tennisellenbogen: Dabei handelt es sich um einen typischen Schmerz, der ursprünglich in verschiedenen überlasteten Muskeln entsteht. Auch ein Teil vieler Kopfschmerz-Leiden nimmt seinen Ausgang in verspannten Nacken- und Halsmuskeln.

Leistenschmerzen, chronische Zerrungen sowie Knie- und Achillessehnenschmerzen haben fast immer ihre Ursache in einer überbelastungsbedingten Muskelerkrankung.

Was ist die Triggerpunkttherapie?
Die gute Nachricht ist: Erkrankte Muskelstellen (die schmerzenden „Trigger“, also Auslöser) sind oft auch noch nach vielen Jahren heilbar! Unsere speziell für die Triggertherapie aiusgebildeten Therapeuten können die Ursachen für Ihre Schmerzen mit den Händen ertasten und die Triggerpunkte lokalisieren. Mit speziellen Handgriffen und Massagemethoden oder auch mit modernsten Behandlungsansätzen wie der >>LINK>>Trigger-Stoßwellentherapie lösen wir dann die gefundenen Trigger auf. So wird die Blutzirkulation wiederhergestellt und der Muskel mit genügend Sauerstoff versorgt. Oft ist alleine schon die unzureichende Sauerstoffversorgung in den Triggerpunkten die Ursache für den Schmerz.

Eine Ausnahme bilden Stellen, deren Schmerzbahnen durch zu lange Sensibilisierung geschädigt wurden. Hier etabliert sich manchmal ein Schmerz-„Gedächtnis“, das auch dann noch Schmerzempfindungen auslöst, wenn schon keine schädigenden Reize mehr wirken.

Was können Sie selbst tun, wenn Sie unter unklaren Gelenk- oder Muskelschmerzen leiden?
Wenn Sie unter störenden Schmerzen leiden, wenden Sie sich an Ihren Arzt, der sich mit Muskelschmerzen (myofaszialen Schmerzen) auskennt. Außerdem profitieren Sie vielleicht davon, wenn Sie sich von unseren Triggerpunkttherapeuten behandeln lassen.

Was können Sie selbst tun, um Ihre Heilung zu beschleunigen?

  • Dehnen Sie jeden behandelten Muskel einige Wochen lang zweimal 30 Sekunden täglich.
  • Sofern die Schmerzen es zulassen, treiben Sie zweimal pro Woche etwas lockeren Sport – zum Beispiel Walken, Joggen, Fahrradfahren, Schwimmen, leichtes Krafttraining, Turnen, Joga oder Tanzen.
  • Vermeiden Sie schmerzverursachende Haltungen und Bewegungen im Alltag
  • Wenn Sie Fragen haben: Gehen Sie diesen nach! Lassen Sie nicht locker, bis Sie Klarheit über die Schmerzen und über die Behandlungsmöglichkeiten erhalten. Kommen Sie gerne mit Ihren Fragen direkt zu uns: Je rascher Ihre Schmerzen sachkundig beurteilt und behandelt werden, desto eher besteht die Möglichkeit, dass wir Ihre Beschwerden vollständig beheben können.

 

Triggerpunkttherapie ist ein Bestandteil der Manuellen Therapie und somit eine Kassenleistung nach § 124 SGB V.
Die für die Leistungserbringung erforderliche Ausbildung sowie eine entsprechende zur Führung der Berufsbezeichnung berechtigende Erlaubnis liegt vor.