Physiotherapeutische Praxis Jürgen Meier

Heilen mit Strom

Elektrotherapie

Was ist Elektrotherapie?
In der Elektrotherapie nutzen wir elektrische Impulse, um die natürlichen Heilungsvorgänge im Körper zu aktivieren und zu unterstützen. Mit – je nach Anwendungsgebiet – nieder-, mittel oder hochfrequente Stromformen wirken wir auf Nerven und Muskulatur ein und regen sie zu erhöhter Aktivität oder zur Entspannung an. Außerdem können wir mit elektrischen Impulsen die Durchblutung anregen und Schmerzen lindern. Stromimpulse helfen, gestörte Muskelfunktionen wiederherzustellen oder auch Muskelschwund vorzubeugen (Atrophieprophylaxe). Sie können vegetative beeinflussen, also zum Beispiel Abhilfe bei vermehrter Schweißbildung bieten.

Die Therapie kann nicht nur auf dem direktem „elektrischen“ Weg wirken, sondern auch indirekt eingesetzt werden, indem wir elektrische Energie in Wärme oder mechanische Energie umsetzen. In vielen Fällen ist die Elektrotherapie eine sinnvolle alternative Therapieform – ohne Verfallsdatum und frei von Nebenwirkungen.

Eine besondere Form der Elektrotherapie ist die „Transkutane Elektrische Nervenstimulation“ (TENS): Hier bringen wir selbstklebende Elektroden auf die Haut. Der Patient trägt während der Therapie ein handliches Gerät mit sich, das elektrische Impulse aussendet und dadurch Verkrampfungen löst bzw. Schmerzen lindert.

Wie wirkt Elektrotherapie?
Wir stützen uns auf die ärztliche Diagnose, mit der Patienten zu uns kommen und auf unseren eigenen physiotherapeutischen Befund. Auf dieser Grundlage erarbeiten wir ein geeignetes und rasch zielführendes Behandlungskonzept zu den verschiedenen Stromformen. Wegen ihrer sehr geringen Spannung sind die eingesetzten Ströme für den Patienten absolut ungefährlich.

Im Rahmen unserer physiotherapeutischen Behandlung hilft die Elektrotherapie bei:

  • akuten und chronischen Schmerzzuständen (nieder- und mittelfrequente Stromimpulse)
  • peripheren und zentralen Lähmungen (nieder- und mittelfrequente Stromimpulse)
  • Störungen des vegetativen Systems (niederfrequente Stromimpulse)
  • Inkontinenz (Stromimpulse mit ggf. gleichzeitiger Rückmeldung mittels Biofeedback)
  • Tinnitus (mit mittelfrequenten Stromimpulsen mittels einer Kissenelektrode)
  • Durchblutungsstörungen (durch nieder-, mittel- und hochfrequente Stromformen)

 

Elektrotherapie ist eine Kassenleistung nach § 124 SGB V.
Die für die Leistungserbringung erforderliche Ausbildung sowie eine entsprechende zur Führung der Berufsbezeichnung berechtigende Erlaubnis liegt vor.