Jürgen Meier

Blockaden lösen für bessere Nerven

Nervenmobilisation

Was ist Nervenmobilisation?

Taubheit und Kribbeln, zum Beispiel in den Händen, Armen oder Beinen, können Anzeichen dafür sein, dass die Nerven, die für diese Extremitäten zuständig sind, gereizt werden. Die Nerven reichen von der Wirbelsäule bis hinein in die Fingerspitzen.

Werden sie zum Beispiel durch eine Blockierung der Halswirbelsäule gereizt, so leiten sie die Empfindungen nicht mehr korrekt weiter – sondern erzeugen Missempfindungen – ähnlich einem elektrisches Kabel, das eingeklemmt wird und die Signale nicht mehr richtig weitergeben kann.

Wie wirkt die Nervenmobilisation?

Die Nervenmobilisation wirkt deswegen nicht direkt auf die Missempfindungen ein (Kribbeln, Taubheit, …), sondern geht der Ursache der Störung auf den Grund. Häufig ist das eine Blockaden an der Halswirbelsäule, Lendenwirbelsäule oder Kreuzdarmbeinfuge (ISG). Eine Nervenwurzelirritation tritt oft auch in Folge eines Bandscheibenvorfalls auf. Ist die Ursache – auch mit Hilfe eines Facharztes geklärt – so können wir die Blockaden lösen und durch bestimmte Dehnübungen die betroffenen Nerven befreien – so dass sie ihre Aufgabe wieder unbemerkt wahrnehmen können.

Nervenmobilisation ist Bestandteil der Manuellen Therapie und somit eine Kassenleistung nach § 124 SGB V.
Die für die Leistungserbringung erforderliche Ausbildung sowie eine entsprechende zur Führung der Berufsbezeichnung berechtigende Erlaubnis liegt vor.